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Riesenwuchs - manchmal steckt eine Spielart der Akromegalie dahinter

Was heißt eigentlich "zu groß"? Und wann ist ein Kind "normal groß"? Wann könnte ein Überschuss an Wachstumshormon dahinter stecken? In unserem neuen Brennpunkt finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Darstellung des biblischen “Riesen” Goliath und Davids.Haben Sie schon einmal einen Riesen gesehen? Sie werden diese Frage wahrscheinlich verneinen und meinen, dass Riesen in Mythen und Märchen vorkommen, aber nicht in der Wirklichkeit. Und doch: Riesen und Giganten tauchen im Verlauf der Kulturgeschichte des Menschen immer wieder auf, angefangen vom biblischen Goliath (siehe Bild links) über Kollektionen leibhaftiger Riesen, die sich Feudalherren zulegten, bis hin zum Bauern Hans Kraus, der angeblich eine Körpergröße von 290 Zentimetern erreichte.

Ab wann gilt ein Mensch als "zu groß"?

Von Hochwuchs spricht der Arzt, wenn die oder der Betreffende größer als 97 Prozent aller anderen gleichen Alters ist. Diese obere Grenze des Längenwachstums wird in der Medizin als die "97ste altersbezogene Perzentile" bezeichnet. Bei Jungen bedeutet demnach eine Endgröße von mehr als 192 Zentimetern, bei Mädchen von mehr als 180 Zentimetern "zu groß".
           
Foto: Großgewachsene Jugendliche spielen Basketball

In einer anderen Definition liegt ein Großwuchs dann vor, wenn die Körpergröße des Betreffenden die durchschnittliche Länge um etwa 23 Prozent übertrifft. Ab etwa 40 Prozent Überschreitung spricht man dieser Definition zufolge von Riesenwuchs.

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