Inhalt
Wenn die Akromegalie wieder auftritt
Obwohl die Entfernung des Tumors meist Erfolg hat, erleiden eine Reihe von Patienten wieder einen Rückfall der Erkrankung. Lesen Sie hier, wie Ärzte mit Ihrer Hilfe das Problem in den Griff bekommen.
Die Akromegalie ist eine Erkrankung, die oft über lange Jahre vorhanden ist, bis sie schließlich erkannt und behandelt wird. Doch ist es in der Regel möglich, den Überschuss an Wachstumshormon durch eine Operation rasch wieder in den normalen Bereich zu senken.
Eine Operation heilt etwa 40 Prozent der Patienten dauerhaft

Behandlung der Akromegalie: vereinfachtes Schema
In den Händen erfahrener Spezialisten sind heute etwa 40 Prozent der Patienten mit Akromegalie ein Jahr nach der Operation geheilt. Dies beurteilt man anhand von Messungen der beiden Hormone Wachstumshormon und Insulin-ähnlicher Wachstumsfaktor I (IGF-I). Die restlichen Patienten, bei denen die Operation nicht den gewünschten Erfolg hatte, müssen weiter gegen die Akromegalie behandelt werden. Bei ihnen konnte entweder von vornherein der Tumor nicht vollständig entfernt werden oder es hat sich - wie bei 10 bis 15 Prozent der Patienten mit Akromegalie - ein Rückfall der Erkrankung entwickelt.
Für diese zunächst nicht geheilten Patienten haben sich die Möglichkeiten der Behandlung in den letzten Jahren verbessert. Grundsätzlich stehen drei Möglichkeiten der Behandlung eines Rückfalls zur Verfügung:
- Medikamente
- (Erneute) Operation
- Bestrahlung des Tumors
Welche Behandlung für Sie sinnvoll ist, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick geben, wann welcher Behandlung in der Regel der Vorzug gegeben wird.
[weiter]