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Wenn die Krankheit belastet: Gelenkbeschwerden bei Akromegalie

Die Akromegalie macht sich an vielen Stellen im Körper bemerkbar, so auch an den Gelenken. Rechtzeitige und ausreichende Behandlung verbessert die Beschwerden.

Foto: typisch vergrößerte Hand eines Patienten mit Akromegalie

Schmerzen, Schwellungen, Steifheit: Die Akromegalie hinterlässt ihre Spuren an den Gelenken. Wie andere Beschwerden auch, sind die Gelenkbeschwerden das Ergebnis des Dauerbeschusses durch Wachstumshormon und seinem Vasallen, dem Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-I (IGF-I).

Gelenkschmerzen stellen für viele Patienten mit Akromegalie das erste Zeichen der Erkrankung dar. Zudem beeinträchtigen sie die Patienten in ihren Alltagsaktivitäten und schränken die Lebensqualität der Patienten noch mehr ein als andere Zeichen der Erkrankung.

So entstehen Gelenkveränderungen

Der Hormonüberschuss lässt die dünne innere Schicht der Gelenkkapsel anschwellen, auch andere Gewebeanteile und Knorpel nehmen unter dem Einfluss von Wachstumshormon und IGF-I zunächst an Dicke zu. Ähnlich wie an Händen, Füßen und Gesicht, verbreitern sich auch die Knochen im Bereich der Gelenke. Hier kommt es zu einer Neubildung und Anlagerung von Knochengewebe. Dadurch verdicken sich die äußeren Schichten der Röhrenknochen.

Illustration des Aufbaus eines Gelenks im Querschnitt mit Knochen, Gelenkkapsel, Gelenkhaut, Gelenkschmiere, Knorpel sowie den Knochen, Muskeln und Bändern und Sehnen.

Aufbau eines großen Gelenks.

Mit der Zeit verändert sich dann die Knorpelsubstanz. Sie verschleißt und bildet sich zurück, sodass sie zusehends ihre Fähigkeit verliert, ein glattes Aneinandergleiten der Knochen am Gelenk zu gewährleisten. Gleichzeitig verändert sich die Struktur des Knochens, es entstehen Knochen-Spangen, -Zacken und -Sporne. Patienten leiden nun an einer durch die Akromegalie bedingten Arthrose.

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