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Akromegalie und Herz
Wird die Akromegalie nicht oder nicht ausreichend behandelt, kann dies die Leistungsfähigkeit des Herzens beeinträchtigen
Die Akromegalie wird bei Erwachsenen meist wegen der typischen körperlichen
Veränderungen erkannt. So nehmen Finger und Hände, Zehen und Füße,
Nase, Augenbrauen, Jochbögen und Kinn, also die "Körperspitzen" oder "Akren",
an Größe zu. Doch auch in anderen Bereichen des Körpers macht sich
der Überschuss an Wachstumshormon bemerkbar
Etwa ein Fünftel der Patienten betroffen
Was viele Patienten mit Akromegalie zunächst selbst nicht bemerken, sind Veränderungen der inneren Organe. Neben Darm und Schilddrüse ist vor allem das Herz betroffen. Wird die Akromegalie nicht oder nicht ausreichend behandelt, können Beschwerden auftreten, weil das Herz nicht mehr richtig arbeitet.
Ernste Folgeerkrankungen können die Lebenserwartung der Patienten einschränken, z.B.
- Herzmuskelschwäche
- Herzrhythmusstörungen
- Bluthochdruck und Herzinfarkt
Dank der wesentlich besseren Behandlungsmöglichkeiten, ist die Wahrscheinlichkeit für Betroffene heute viel geringer als früher eine Herzerkrankung zu erleiden - vorausgesetzt die Akromegalie wird früh entdeckt.
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