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Möglichkeiten der Behandlung

Zwar ist der Tumor nicht bösartig. Nimmt er jedoch an Größe zu, kann er Schaden anrichten. Nicht zuletzt wegen der Folgeprobleme sterben unzureichend behandelte Patienten mit Akromegalie früher als gesunde Altersgenossen. Daher gilt: Je früher und konsequenter die Behandlung und je kleiner der Tumor, desto höher ist die Chance auf Heilung.

Ziel der Behandlung ist es, die übermäßige Bildung und Wirkung von Wachstumshormon zu unterbinden und den durch das Tumorwachstum drohenden Schaden zu begrenzen oder zu verhindern.

Warum ist die Behandlung der Akromegalie so wichtig?

Illustration veranschaulicht die Entfernung des HypophysentumorsOperation: steht meist am Anfang

An erster Stelle der Behandlung steht für die meisten Patienten die Operation durch einen erfahrenen Neurochirurgen. Bis zu 85 % der Patienten sind nach der Operation geheilt. [weiter]


Illustration veranschaulicht Behandlung der Akromegalie mit einem Medikament.Medikamente: begrenzen Wachstumshormon-Wirkung

Medikamente werden eingesetzt, wenn Operation und Strahlentherapie nicht oder nicht ausreichend wirken. Neuere Präparate blockieren die Wirkung von Wachstumshormon und lassen die Behandlung immer effektiver gestalten. [weiter]


Illustration veranschaulicht die StrahlenbehandlungStrahlentherapie: bei größeren Tumoren

Zur Behandlung größerer Hypophysentumore, die nur teilweise oder gar nicht durch eine Operation zu entfernen sind, kommt die Strahlentherapie (Radiotherapie) zur Anwendung. [weiter]


Manchmal: Hormone ersetzen

Bei einigen Patienten besteht auch nach der Behandlung ein Mangel an Hormonen der Hirnanhangsdrüse. Dieser Mangel lässt sich in der Regel gut ausgleichen, indem die fehlenden Hormone wieder zugeführt werden. Dabei handelt es sich um die gleichen, körpereigenen Hormone in genau der Menge, die der Körper benötigt. [weiter]

Es kann sogar vorkommen, dass nach der Behandlung ein Wachstumshormonmangel auftritt.