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Injektion ist nicht gleich Injektion
Sowohl Somatostatinanaloga als auch Wachstumshormon-Gegenspieler müssen in Spritzenform verabreicht werden. Es gibt jedoch Unterschiede bei der Art der Verabreichung.
Die
subkutane Injektion - Spritzen unter die Haut
Bei dieser Art des Spritzens wird der aufgelöste Wirkstoff mit einer sehr feinen Nadel in das Unterhautfettgewebe injiziert. Die Injektion erfolgt meist am Oberschenkel. Nach einer Einweisung durch den Arzt kann der Patient oder ein Angehöriger selbstständig die Injektionen vornehmen. Die Injektionstechnik ist einfach zu erlernen, das Injizieren tut so gut wie nicht weh und man muss nicht für jede Spritze extra zum Arzt gehen.
Der Wachstumshormon-Gegenspieler wird von den Patienten selbst einmal täglich unter die Haut injiziert.
Die intramuskuläre Injektion - Spritzen in den Muskel
In diesem Fall wird der aufgelöste Wirkstoff tief in den Muskel injiziert. Die Injektion erfolgt meist in einen Gesäßmuskel, wobei die Nadel dicker ist, als bei der subkutanen Injektion. Die Injektion in den Muskel ist erheblich schmerzhafter als das Spritzen unter die Haut.
Depotpräparate der Somatostatinanaloga werden in der Regel einmal im Monat injiziert. Die Anwendung darf nur durch entsprechend geschultes medizinisches Fachpersonal erfolgen, eine Injektion durch den Patienten selbst oder einen Angehörigen ist nicht möglich.