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Hormontests

So wird die Diagnose der Akromegalie gesichert

In einem ersten Schritt klärt der Arzt, ob überhaupt ein Überschuss an Wachstumshormon vorliegt. Dazu dienen spezielle Blutuntersuchungen:

  • Erhöhte Blutwerte für Wachstumshormon und IGF-I sprechen für eine Akromegalie.
  • Das Vorliegen einer Akromegalie gilt als gesichert, wenn sich erhöhte Wachstumshormonwerte nicht absenken lassen. Dazu dient der so genannte Glukosetoleranztest: Hierzu trinkt der Patient eine Traubenzuckerlösung. Danach wird die Konzentration von Wachstumshormon in mehreren Blutproben gemessen. Bleibt sie gleich oder steigt sie gar an, steht die Diagnose fest.

Weitere Hormontests: Beeinträchtigt der Tumor die Freisetzung anderer Hormone?

Wenn der Tumor der Hirnanhangsdrüse eine gewisse Größe erreicht, dann "drückt" er auf andere, gesunde Bezirke der Hirnanhangsdrüse. Zellen, die Hormone bilden, werden dann "gequetscht", sie können keine Hormone mehr bilden und freisetzen. Die Folge sind Hormonmangelerscheinungen. Zur Abklärung eines solchen Mangels anderer Hormone führt der Hormonfacharzt (Endokrinologe) bestimmte Tests durch. Das Prinzip: Die Hirnanhangsdrüse wird dazu angeregt, Hormone auszuschütten. Schafft sie dies nicht, liegt ein Hormonmangel vor.

Zur Klärung der Frage, ob der Organismus noch in der Lage ist, sich aufgrund eines solchen Hormonmangels an seine Umwelt anzupassen, dient der so genannte Insulinhypoglykämietest oder "Stresstest". Hierzu löst der Arzt durch das Spritzen von Insulin kontrolliert eine starke Unterzuckerung aus. Als Antwort auf diesen starken Reiz schüttet die gesunde Hirnanhangsdrüse sehr viel "Stress-" Hormone aus. Kommt es als Folge der Unterzuckerung dagegen nicht zu einem Anstieg dieser Hormone, liegt ein Hormonmangel vor. Der Arzt spricht auch von "mangelnder Stressfähigkeit".

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